Pädagogisches Konzept
Der EKŌ-Kindergarten ist eine familienergänzende Einrichtung. Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist das Kinderbildungsgesetz NRW. Es betont das Recht jedes Kindes auf Bildung, Förderung, Teilhabe und Mitbestimmung.
Der EKŌ-Kindergarten verbindet deutsche und japanische Bildungs- und Erziehungsansätze. Deutsch und Japanisch sind im Alltag präsent. Die Kinder begegnen beiden Sprachen durch Lieder, Geschichten, Rituale, Feste und alltägliche Situationen.
Unser Kindergarten ist ein Ort gelebter kultureller Begegnung. Die Kinder lernen Bräuche, Werte und Traditionen aus Deutschland und Japan kennen. Sie erleben, dass unterschiedliche Sprachen, Kulturen, Religionen und Lebensweisen selbstverständlich zusammengehören können.
Wichtige Werte unserer Arbeit sind Mitgefühl, Respekt, Achtsamkeit, Rücksichtnahme und ein friedliches Miteinander. Diese Grundhaltung zeigt sich in unserem Alltag, in der Gemeinschaft, in der Partizipation der Kinder und im Umgang miteinander.
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Schutz- konzept
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Unser Bild vom Kind
Jedes Kind ist einzigartig. Es bringt eigene Erfahrungen, Fähigkeiten, Interessen, Bedürfnisse und Fragen mit. Wir begegnen jedem Kind mit Respekt, Wertschätzung und Achtsamkeit.
Bei uns soll jedes Kind erfahren: Du bist willkommen. Du gehörst dazu. Du darfst du selbst sein. Du darfst deine Meinung sagen, eigene Erfahrungen machen und deinen Alltag mitgestalten.
Das Kind steht im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit. Wir nehmen jedes Kind mit seiner Persönlichkeit, seinen Stärken und seinem individuellen Unterstützungsbedarf wahr. Dabei begleiten wir die Kinder darin, Selbstvertrauen zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen, eigene Lösungswege zu finden und Teil einer Gemeinschaft zu sein.
Vielfalt verstehen wir als Bereicherung. Unterschiede in Herkunft, Kultur, Sprache, Religion, Geschlecht, Fähigkeiten oder Lebenssituationen werden bei uns wertschätzend anerkannt. Kinder sollen sich frei entfalten können, ohne in feste Rollenbilder gedrängt zu werden.
Der deutsche
Ansatz im
Kindergarten
Die deutsche pädagogische Arbeit orientiert sich an den gesetzlichen Grundlagen des Kinderbildungsgesetzes NRW. Es betont den Anspruch jedes Kindes auf Bildung, Förderung und Teilhabe. In diesem Sinne verstehen wir uns als familienergänzende Einrichtung und arbeiten eng mit den Familien zusammen.
Im deutschen pädagogischen Ansatz orientieren wir uns überwiegend am Situationsansatz. Das bedeutet: Kinder lernen in lebensnahen Zusammenhängen, die an ihre Erfahrungen, Interessen und Fragen anknüpfen. Themen entstehen aus dem Alltag der Kinder und werden – soweit möglich – gemeinsam mit ihnen entwickelt und gestaltet.
Die Lebenswelt jedes Kindes beziehen wir ganzheitlich in unsere Arbeit ein. Dazu gehören die Familie, das soziale und kulturelle Umfeld sowie aktuelle Ereignisse. Eine vertrauensvolle Beziehung zu den Kindern und ihren Familien bildet dabei die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit.
Unsere Bildungsziele sind die Förderung von Selbstständigkeit, Gemeinschaftsfähigkeit und Selbstbestimmung. Die Kinder werden darin begleitet, alltägliche Aufgaben zunehmend eigenständig zu bewältigen, Verantwortung zu übernehmen, eigene Entscheidungen zu treffen und respektvoll mit anderen zusammenzuleben.
Lernen verstehen wir als aktiven Prozess. Kinder lernen durch Spiel, Bewegung, Wahrnehmung, Ausprobieren, Nachahmung, gemeinsames Handeln und eigene Erfahrungen. Das Spiel hat dabei eine zentrale Bedeutung: Im Spiel entdecken Kinder ihre Umwelt, verarbeiten Erlebnisse, gestalten Beziehungen und entwickeln neue Fähigkeiten.
Unsere Bildungsarbeit verbindet unterschiedliche Bereiche miteinander. Dazu gehören unter anderem Sprache und Kommunikation, Bewegung, Kreativität, Musik, Körper und Gesundheit, Natur und Umwelt, mathematische und technische Grunderfahrungen, Medienbildung, Religion und Ethik sowie soziales und interkulturelles Lernen.
Im japanischen pädagogischen Ansatz steht eine kindgerechte und entwicklungsfördernde Umgebung im Mittelpunkt. Kinder sollen sich sicher, angenommen und geborgen fühlen, damit sie die für ihre Entwicklung wichtigen Erfahrungen sammeln können.
Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen den Kindern und den pädagogischen Fachkräften bildet dafür die Grundlage. Die Lernumgebung wird gemeinsam mit den Kindern gestaltet und lädt zum Entdecken, Ausprobieren, Spielen und kreativen Handeln ein.
Das Spiel hat dabei eine zentrale Bedeutung. Es wird als wichtige Form des Lernens verstanden und bewusst in die pädagogische Arbeit einbezogen. Im Spiel setzen sich Kinder mit ihrer Umwelt auseinander, entwickeln soziale Fähigkeiten und stärken ihre körperliche, emotionale und kognitive Entwicklung.
Jedes Kind bringt eigene Erfahrungen, Interessen und Entwicklungsschritte mit. Diese nehmen wir wahr und begleiten die Kinder individuell und ganzheitlich.
Unsere japanisch geprägte Pädagogik orientiert sich sowohl an den Bildungsgrundsätzen in Deutschland als auch an den Grundgedanken des japanischen Schulbildungsgesetzes. Schulische Bildung im engeren Sinne findet im EKŌ-Kindergarten jedoch nicht statt.
Der japanische
Ansatz im
Kindergarten
Die Arbeit des EKŌ-Kindergarten e.V. richtet sich nach den Rahmeninhalten der Grundsätze der Bildungsförderung für Kinder von 0–10 Jahren in NRW mit den Bildungsbereichen:
- Bewegung
- Körper, Gesundheit und Ernährung
- Sprache und Kommunikation
- Soziale, kulturelle und interkulturelle Bildung
- Musisch-ästhetische Bildung
- Religion und Ethik
- Mathematische Bildung
- Naturwissenschaftlich-technische Bildung
- Ökologische Bildung
- Medien
Wir begleiten Kinder darin, sich zu selbstbewussten, empathischen und weltoffenen Persönlichkeiten zu entwickeln. Sie sollen Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten gewinnen, Verantwortung übernehmen, Konflikte zunehmend selbstständig lösen und die Perspektiven anderer Menschen wahrnehmen können.
Dabei arbeiten wir eng mit den Familien zusammen. Vertrauensvolle Beziehungen zwischen Kindern, Familien, Sorgeberechtigten und pädagogischen Fachkräften bilden die Grundlage unserer Arbeit.
Bildungsbereiche
&
Bildungsziele